Thüringer Verordnung über die Auflösung und Zusammenlegung der Gemeinden Friedrichsrode, Großbrüchter, Holzthaleben und Keula Vom 1. November 1993
Thüringer Verordnung über die Auflösung und Zusammenlegung der Gemeinden Friedrichsrode, Großbrüchter, Holzthaleben und Keula Vom 1. November 1993
Zum 12.06.2023 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Titel | Gültig ab |
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Thüringer Verordnung über die Auflösung und Zusammenlegung der Gemeinden Friedrichsrode, Großbrüchter, Holzthaleben und Keula vom 1. November 1993 | 25.11.1993 |
Eingangsformel | 25.11.1993 |
§ 1 - Auflösung und Zusammenlegung | 25.11.1993 |
§ 2 - Rechtsnachfolge, Auseinandersetzung | 25.11.1993 |
§ 3 - Übergangsbestimmungen | 25.11.1993 |
§ 4 - Gesetzesvorbehalt | 25.11.1993 |
§ 5 - Inkrafttreten | 25.11.1993 |
Aufgrund des § 12 Abs. 2 Satz 1 der Vorläufigen Kommunalordnung für das Land Thüringen (VKO) in der Fassung vom 24. Juli 1992 (GVBl. S. 383) verordnet der Innenminister im Einvernehmen mit den beteiligten Gemeinden:
§ 1 Auflösung und Zusammenlegung
Die Gemeinden Friedrichsrode, Großbrüchter, Holzthaleben und Keula, Landkreis Sondershausen, werden aufgelöst und zu einer neuen Gemeinde zusammengefaßt. Die neue Gemeinde führt den Namen Helbedündorf.
§ 2 Rechtsnachfolge, Auseinandersetzung
(1) Die neugebildete Gemeinde Helbedündorf ist Rechtsnachfolgerin der bisherigen Gemeinden Friedrichsrode, Großbrüchter, Holzthaleben und Keula.
(2) Für die laufende Amtsperiode wird eine neue Gemeindevertretung gebildet. Diese setzt sich aus sieben Mitgliedern der bisherigen Gemeindevertretung Holzthaleben, aus fünf Mitgliedern der bisherigen Gemeindevertretung Keula, aus drei Mitgliedern der bisherigen Gemeindevertretung Großbrüchter und aus zwei Mitgliedern der bisherigen Gemeindevertretung Friedrichsrode zusammen.
(3) Die Rechtsfolgen der Zusammenlegung im übrigen ergeben sich aus § 12 a Abs. 2 und 3 VKO.
§ 3 Übergangsbestimmungen
(1) Das Ortsrecht der aufgelösten Gemeinden gilt, soweit es nicht durch die Gemeindeauflösung gegenstandslos geworden ist, für den jeweiligen ursprünglichen Geltungsbereich so lange fort, bis es durch die aus der Gebietsänderung hervorgegangene Gemeinde wirksam ersetzt wird, längstens jedoch bis zum Ende des dritten auf das Inkrafttreten dieser Verordnung folgenden Kalenderjahres.
(2) Die Wirksamkeit der von den aufgelösten Gemeinden aufgestellten Bauleitpläne wird durch diese Verordnung nicht berührt.
§ 4 Gesetzesvorbehalt
Aus dieser Verordnung kann im Hinblick auf die Bestimmung des § 12 Abs. 5 VKO kein Anspruch auf Bestandsschutz der hier geregelten Gebietsänderung erhoben werden.
§ 5 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.
Erfurt, den 1. November 1993
Der Innenminister
Schuster
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