Monitoring Gesetzessammlung

LGBl.Nr. 4/2008

AT - Landesrecht Oberösterreich

LGBl.Nr. 4/2008

Oö. Landesumlagegesetz 2008 (LGBl.Nr. 4/2008)

Langtitel

Landesgesetz über die Einhebung einer Landesumlage (Oö. Landesumlagegesetz 2008)
StF: LGBl.Nr. 4/2008 (GP XXVI RV 1322/2007 AB 1353/2007 LT 44)

Änderung

LGBl.Nr. 105/2013 (GP XXVII RV 974/2013 AB 1001/2013 LT 39)
LGBl.Nr. 86/2016 (GP XXVIII RV 291/2016 AA 312/2016 LT 12)

§ 1

(1) Das Land Oberösterreich hebt von den Gemeinden einschließlich der Städte mit eigenem Statut eine Landesumlage ein.
(2) Die Landesumlage beträgt 6,93 % der ungekürzten rechnungsmäßigen Ertragsanteile der Gemeinden an den gemeinschaftlichen Bundesabgaben zuzüglich eines jährlichen Betrags in Höhe von 3 Mio. Euro bis zum Jahr 2043. (Anm.: LGBl.Nr. 105/2013 , 86/2016 ) § 2 Der auf die einzelnen Gemeinden entfallende Anteil an der Landesumlage richtet sich nach deren Finanzkraft im jeweiligen Vorjahr. Diese Finanzkraft wird ermittelt durch Heranziehung 1. der Grundsteuer für Steuergegenstände gemäß § 1 Abs. 2 des Grundsteuergesetzes 1955, BGBl. Nr. 149, unter Zugrundelegung der Messbeträge des Vorjahres und eines Hebesatzes von 360%; 2. von 39% der tatsächlichen Erträge der Kommunalsteuer des zweitvorangegangenen Jahres. § 3 Dieses Landesgesetz tritt mit 1. Jänner 2008 in Kraft; das Oö. Landesumlagegesetz 2005, LGBl. Nr. 9, ist für die Landesumlage für das Jahr 2008 nicht mehr anzuwenden.
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