Monitoring Gesetzessammlung

LGBl.Nr. 84/2024

AT - Landesrecht Vorarlberg

LGBl.Nr. 84/2024

Verordnung der Landesregierung über die Gewährung einer Teuerungszulage an die Landesbediensteten (LGBl.Nr. 84/2024)

Langtitel

Verordnung der Landesregierung über die Gewährung einer Teuerungszulage an die Landesbediensteten
StF: LGBl. Nr. 84/2024

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund des § 56 Abs. 4 des Landesbedienstetengesetzes 1988, LGBl.Nr. 1/1988 , in der Fassung LGBl.Nr. 49/1995 , Nr. 49/2000, Nr. 67/2010 und Nr. 25/2011, auf Grund des § 121 des Landesbedienstetengesetzes 1988, LGBl.Nr. 1/1988 , in der Fassung LGBl.Nr. 49/2000 , Nr. 14/2001, Nr. 23/2009, Nr. 36/2013, Nr. 50/2015, Nr. 35/2017, Nr. 66/2019 und Nr. 36/2023, in Verbindung mit § 56 Abs. 4 des Landesbedienstetengesetzes 1988, auf Grund des § 62 Abs. 3 des Landesbedienstetengesetzes 2000, LGBl.Nr. 50/2000 , in der Fassung LGBl.Nr. 68/2010 und Nr. 25/2011, auf Grund des § 82 Abs. 2 des Landesbedienstetengesetzes 2000, LGBl.Nr. 50/2000 , in der Fassung LGBl.Nr. 35/2013 , Nr. 65/2019, Nr. 35/2023 und Nr. 37/2024, in Verbindung mit § 62 Abs. 3 des Landesbedienstetengesetzes 2000, sowie auf Grund des § 82d Abs. 3 des Landesbedienstetengesetzes 2000, LGBl.Nr. 50/2000 , in der Fassung LGBl.Nr. 65/2019 , in Verbindung mit § 62 Abs. 3 des Landesbedienstetengesetzes 2000 wird verordnet:

§ 1

Den Landesbediensteten wird für den Gehalt bzw. Gehaltsteil, einschließlich der zur Anwendung kommenden Teuerungszulagen und besonderen Zulagen, welcher unter der Betragsgrenze von 5.714,29 Euro liegt, eine Teuerungszulage im Ausmaß von 3,5 % gewährt. Sofern durch diese prozentuelle Erhöhung der Betrag von 100 Euro unterschritten wird, wird anstelle der prozentuellen Erhöhung ein einheitlicher Betrag im Ausmaß von 100 Euro gewährt.

§ 2

Den Landesbediensteten wird zu den Zulagen, welche nicht in einem Hundertsatz zum Gehalt festgelegt sind, eine Teuerungszulage im Ausmaß von 3,5 % gewährt.

§ 3

Ruhebezüge und Versorgungsgenüsse werden nur insoweit erhöht, als dies mit der Obergrenze nach § 807 Abs. 6 ASVG in der Fassung BGBl. I Nr. 145/2024 vereinbar ist.

§ 4

(1) Die Verordnungen über die Gewährung einer Teuerungszulage an die Landesbediensteten, LGBl.Nr. 95/2019 , Nr. 93/2020, Nr. 88/2021, Nr. 76/2022 und Nr. 68/2023, bleiben unberührt.
(2) Die Verordnungen über die Gewährung einer Teuerungszulage an die Landesbediensteten, LGBl.Nr. 29/1972, Nr. 48/1972, Nr. 41/1973, Nr. 58/1974, Nr. 42/1975, Nr. 58/1976, Nr. 34/1977, Nr. 35/1978, Nr. 50/1979, Nr. 41/1980, Nr. 45/1981, Nr. 46/1982, Nr. 38/1983, Nr. 51/1984, Nr. 49/1985, Nr. 41/1986, Nr. 69/1987, Nr. 64/1988, Nr. 52/1989, Nr. 43/1990, Nr. 57/1991, Nr. 51/1992, Nr. 71/1993, Nr. 72/1994, Nr. 64/1995, Nr. 65/1996, Nr. 98/1997, Nr. 85/1998, Nr. 58/1999, Nr. 67/2000, Nr. 53/2001, Nr. 73/2002, Nr. 67/2003, Nr. 62/2004, Nr. 58/2005, Nr. 56/2006, Nr. 75/2007, Nr. 73/2008, Nr. 84/2009, Nr. 78/2010, Nr. 72/2011, Nr. 100/2012, Nr. 74/2013, Nr. 83/2014, Nr. 125/2015, Nr. 105/2016, Nr. 91/2017 und Nr. 80/2018, bleiben für jene Landesbediensteten, deren Dienstverhältnis sich nach dem Landesbedienstetengesetz 1988 richtet, unberührt. Die in den Jahren 1972 bis 1993 erlassenen Verordnungen über die Gewährung einer Teuerungszulage an die Landesbediensteten gelten nicht für die Berechnung des Monatsbezuges der Landesangestellten in handwerklicher Verwendung.

§ 5

Diese Verordnung tritt am 1. Jänner 2025 in Kraft.
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